Geschichte des Herrengutes

Kurze Geschichte
Palmse (Palkemas) gehörte vom 13. Jahrhundert bis 1510 dem Nonnenkloster St. Michael in Tallinn, anschließend verschiedenen Eigentümern und in der Zeit von 1677 bis 1923 der Familie von der Pahlen.
Nachdem der letzte Gutsbesitzer von Palmse, Gustav Christian von der Pahlen, zu Beginn des Ersten Weltkriegs gefallen war, begann ohne Besitzer der schnelle Verfall.

Von 1923 bis zum Zweiten Weltkrieg nutzte der Verteidigungsbund das Gut.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden auf dem Gutshof Pionierlager statt.
 

Andauernde Restaurierung

Die Restaurierung des Guts begann nach der Gründung des Nationalparks Lahemaa 1971 und war in den damaligen Verhältnissen eine Volksangelegenheit.

Das instandgesetzte Gutshaus öffnete 1986 sine Türen.
Seit 2002 verwaltet die Stiftung Museen von Virumaa den Gutskomplex Palmse.
In großem Umfang wurden sowohl die Gebäude als auch der Park renoviert.